Häufig gestellte Fragen
Die große FAQ zur Heilpraktikerausbildung
Du möchtest Heilpraktiker werden und hast Fragen zur Ausbildung, zur Heilpraktikerprüfung oder zum späteren Beruf? Hier beantworten wir die häufigsten Fragen – von den Voraussetzungen über die Kosten bis hin zur Prüfung und dem Einstieg in den Beruf.
Kapitel 01
Allgemeine Fragen zur Heilpraktikerausbildung
Alles rund um Voraussetzungen, Zielgruppe, Dauer, Einstieg und den Ablauf der Ausbildung.
Die Heilpraktikerausbildung bereitet dich auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung beim Gesundheitsamt vor. Ziel ist es, dir das medizinische Wissen zu vermitteln, das du benötigst, um die Prüfung zu bestehen und später eigenverantwortlich als Heilpraktiker arbeiten zu können.
Du lernst unter anderem Anatomie, Physiologie, Pathologie, Infektionskrankheiten, Hygiene, Notfallmedizin sowie wichtige rechtliche Grundlagen. An der Heilpraktikerschule Ellinghaus erfolgt die Ausbildung strukturiert, praxisnah und mit integrierter Prüfungsvorbereitung.
Gut zu wissen: Die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ darfst du erst nach bestandener Prüfung und der behördlichen Erlaubniserteilung führen.
Für alle, die sich für Medizin, Naturheilkunde und ganzheitliche Gesundheit interessieren. Besonders häufig entscheiden sich Berufstätige, Quereinsteiger oder Menschen aus Gesundheitsberufen dafür.
Medizinische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Wichtiger sind Interesse am Lernen, Ausdauer und die Bereitschaft, sich intensiv mit medizinischen Themen auseinanderzusetzen.
Gut zu wissen: Viele erfolgreiche Heilpraktiker haben ursprünglich einen ganz anderen Beruf gelernt.
Nein. Viele unserer Teilnehmer starten als Quereinsteiger. Die Ausbildung beginnt mit den Grundlagen der Anatomie und Physiologie und führt dich systematisch durch alle prüfungsrelevanten Themen.
Entscheidend für deinen Erfolg sind Motivation, Interesse an medizinischen Zusammenhängen und regelmäßiges Lernen.
Gut zu wissen: Auch viele Teilnehmer aus kaufmännischen, technischen oder sozialen Berufen bestehen erfolgreich die Heilpraktikerprüfung.
Ja. Der Unterricht findet live statt, sodass du aktiv teilnehmen, Fragen stellen und gemeinsam mit anderen lernen kannst. Das eignet sich besonders für Berufstätige, Eltern oder Menschen mit längeren Anfahrtswegen.
Gut zu wissen: Viele Teilnehmer schätzen die Kombination aus zeitlicher Flexibilität und persönlichem Live-Unterricht.
Ja. Viele Teilnehmer absolvieren die Ausbildung neben einer Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung. Entscheidend ist nicht, täglich viele Stunden zu lernen, sondern regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und die Inhalte kontinuierlich zu wiederholen.
Gut zu wissen: Kontinuierliches Lernen führt meist zu besseren Ergebnissen als kurzfristiges Intensivlernen kurz vor der Prüfung.
Ein Einstieg ist mehrfach im Jahr möglich. Vor deiner Anmeldung beraten wir dich gerne, welches Ausbildungsmodell am besten zu deinen Zielen und deinem Zeitbudget passt.
Gut zu wissen: Ein Beratungsgespräch hilft dabei, den passenden Ausbildungsweg und Starttermin zu finden.
Für die Ausbildung selbst gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Schulabschluss. Für die spätere Erlaubnis gelten die Voraussetzungen nach dem Heilpraktikergesetz – unter anderem ein Mindestalter von 25 Jahren, ein Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss sowie das Bestehen der Heilpraktikerprüfung.
Ja. Es gibt keine Altersgrenze nach oben. Entscheidend sind Motivation, Interesse an medizinischen Themen und die Bereitschaft, regelmäßig zu lernen. Lebenserfahrung, Empathie und der Umgang mit Menschen sind später in der Praxis von großem Vorteil.
Gut zu wissen: Viele erfolgreiche Heilpraktiker beginnen ihre Ausbildung erst mit 40, 50 oder sogar 60 Jahren.
Die Ausbildung ist in Deutschland nicht staatlich geregelt. Die staatliche Anerkennung bezieht sich auf die Heilpraktikererlaubnis, die nach bestandener amtsärztlicher Überprüfung vom zuständigen Gesundheitsamt erteilt wird.
Gut zu wissen: Entscheidend ist nicht ein staatliches Abschlusszeugnis der Schule, sondern die bestandene Heilpraktikerprüfung.
Ja, sogar mehr als früher. Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Therapiemöglichkeiten und nach Therapeuten, die sich mehr Zeit nehmen. Außerdem gibt es immer noch wenig Heilpraktiker im Vergleich zu klassischen Arztpraxen.
Kapitel 02
Unterricht, Online-Ausbildung und Lernkonzept
Fragen zu Live-Unterricht, Lernplattform, Skripten, Technik, Betreuung und Prüfungsvorbereitung.
Der Unterricht findet live mit erfahrenen Dozenten nach einem festen Stundenplan statt. Du nimmst von zu Hause aus teil, kannst Fragen stellen und dich an Diskussionen beteiligen. Die Einheiten bauen systematisch aufeinander auf.
Gut zu wissen: Durch den direkten Austausch können Fragen sofort geklärt werden.
Ja – entscheidend ist die Qualität des Unterrichts und nicht der Ort. Bei uns findet der Unterricht live statt, du profitierst vom direkten Kontakt zu den Dozenten und sparst Anfahrtszeiten.
Einen Computer oder ein Tablet mit stabiler Internetverbindung, Lautsprecher oder Kopfhörer. Für eine aktive Teilnahme sind ein Mikrofon und – wenn möglich – eine Kamera sinnvoll. Besondere Computerkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ja. Begleitend zum Unterricht erhältst du umfangreiche Lernunterlagen, die sich an den prüfungsrelevanten Themen orientieren. Zusätzlich gibt es Lehrvideos und E-Books.
Je nach Kursangebot können Aufzeichnungen zur Verfügung stehen, um Inhalte später noch einmal anzusehen oder verpasste Einheiten nachzuarbeiten. Der Live-Unterricht bleibt jedoch der wichtigste Bestandteil.
Du verlierst nicht den Anschluss. Arbeite die Inhalte zeitnah nach – mit Unterlagen oder, sofern verfügbar, Aufzeichnungen – und kläre offene Fragen im nächsten Live-Unterricht.
Unsere Gruppen umfassen eine normale Klassengröße, wie sie z. B. in Berufsschulen vorhanden ist. So kannst du Fragen stellen, dich aktiv einbringen und vom Austausch profitieren.
Das hängt von deinem Vorwissen, deinem Lerntempo und deinem Zieltermin ab. Bewährt haben sich feste Lernzeiten im Wochenplan – mehrere kürzere Einheiten sind oft effektiver als lange, unregelmäßige Lernphasen.
Gut zu wissen: Plane lieber drei bis vier feste Lernzeiten pro Woche ein als einen einzigen langen Lerntag.
Je nach Ausbildungsmodell ist ein Wechsel oder eine Kombination möglich. Sprich uns an – oft lässt sich eine individuelle Lösung finden.
Kapitel 03
Heilpraktikerprüfung – Ablauf und Vorbereitung
Alles zur schriftlichen und mündlichen Prüfung, Anmeldung, Gesundheitsamt und Prüfungsangst.
Sie besteht in der Regel aus einer schriftlichen und einer mündlichen Überprüfung durch das zuständige Gesundheitsamt. Ziel ist festzustellen, ob von einem angehenden Heilpraktiker eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung ausgehen könnte.
Die schriftliche Überprüfung besteht bundesweit meist aus Multiple-Choice-Fragen. Danach folgt die mündliche Überprüfung.
Gut zu wissen: Die Anforderungen können sich je nach Gesundheitsamt in einzelnen Punkten unterscheiden.
Sie gilt als anspruchsvoll, ist mit fundierter Vorbereitung jedoch gut zu bewältigen. Die Herausforderung liegt vor allem in der Breite der Themen. Wer Zusammenhänge versteht, schafft eine gute Grundlage.
Anatomie, Physiologie, Pathologie, Infektionskrankheiten, Hygiene, Notfallmedizin, Pharmakologie, Gesetzeskunde sowie Differentialdiagnosen. Ein Schwerpunkt liegt darauf, gefährliche Erkrankungen sicher zu erkennen.
An der Heilpraktikerschule Ellinghaus ist die Prüfungsvorbereitung fester Bestandteil der Ausbildung. Medizinische Grundlagen, prüfungsrelevante Themen und Wiederholungen werden sinnvoll miteinander verknüpft.
Wenn du dich fachlich gut vorbereitet fühlst. Informiere dich frühzeitig über die Anmeldefristen deines Gesundheitsamtes – sie reichen von 6 Monaten bis zu 2 Jahren. Wir beraten dich gern.
Eine Prüfungskommission überprüft, ob du dein Wissen sicher anwenden kannst – häufig anhand von Fallbeispielen. Nachvollziehbares medizinisches Denken ist dabei meist wichtiger als Auswendiglernen.
Sie unterscheidet sich je nach Gesundheitsamt, Termin und Jahr. Wichtiger als die Statistik ist die eigene Vorbereitung.
Gut zu wissen: Durch unsere strukturierte Vorbereitung haben wir 90 % Bestehensquote in der mündlichen Prüfung.
Es gilt eine festgelegte Bestehensgrenze. In der Regel sind 75 % richtig zu beantworten.
Ja. Wie viele Wiederholungen möglich sind, richtet sich nach den Bestimmungen des zuständigen Gesundheitsamtes. Viele nutzen die Zeit, um Wissenslücken gezielt zu schließen.
Eine gewisse Anspannung ist normal. Der wichtigste Faktor ist eine gute Vorbereitung: Wer den Stoff sicher beherrscht und Prüfungssituationen geübt hat, geht deutlich entspannter in die Prüfung.
Kapitel 04
Kosten, Anmeldung und Organisatorisches
Antworten zu Ausbildungskosten, Ratenzahlung, Fördermöglichkeiten, Anmeldung und Kursbeginn.
Die Kosten hängen von Schule, Ausbildungsmodell und Leistungsumfang ab. Vergleiche, ob Unterrichtsmaterialien, Prüfungsvorbereitung und echter Live-Unterricht enthalten sind. Bei uns kannst du bereits mit monatlichen Raten von 169 Euro Heilpraktikerin werden.
Gut zu wissen: Eine Heilpraktikerausbildung muss nicht 10.000 Euro kosten.
Ja, ab 169 Euro monatlich. Dadurch lässt sich die Ausbildung oft besser mit dem persönlichen Budget vereinbaren.
Je nach persönlicher Situation können Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse infrage kommen. Informiere dich frühzeitig bei den zuständigen Beratungsstellen.
Das hängt von deiner persönlichen Situation ab. Lass dich hierzu von einem Steuerberater oder dem Finanzamt beraten und bewahre Rechnungen sorgfältig auf.
In der Regel alle 2 Monate. Die aktuellen Starttermine erhältst du im persönlichen Beratungsgespräch.
Bei uns kannst du gratis bis zu 6 Monate pausieren. Informiere uns möglichst frühzeitig, wenn sich deine Situation verändert.
Kapitel 05
Beruf, Karriere und Zukunft
Fragen zum Berufsbild, Verdienst, Selbstständigkeit, rechtlichen Grundlagen und Perspektiven.
Ein Heilpraktiker diagnostiziert und behandelt Patienten eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen – mit Anamnese, körperlicher Untersuchung, Befundbeurteilung und naturheilkundlichen Therapieverfahren.
Ja. Viele eröffnen nach Erteilung der Erlaubnis eine eigene Praxis – oft zunächst nebenberuflich. Wir helfen unseren Schülern dabei mit einem Existenzgründerkurs.
Das lässt sich nicht pauschal angeben. Es hängt von Spezialisierung, Standort, Angebot, Erfahrung und Patientenzahl ab. Auf jeden Fall kann man davon leben.
Nein, keine verschreibungspflichtigen Medikamente. Heilpraktiker können jedoch je nach Qualifikation pflanzliche, homöopathische oder andere naturheilkundliche Präparate empfehlen oder anwenden, soweit dies rechtlich zulässig ist.
Nein. Heilpraktiker dürfen keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen, die gegenüber Arbeitgeber oder Krankenkasse gelten. Dafür ist ein Arzt erforderlich.
Ja. Viele Menschen wünschen sich eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Gesundheit. Heilpraktiker, die sich spezialisieren und kontinuierlich fortbilden, können sich erfolgreich positionieren.
Deine Frage war nicht dabei?
Wir beraten dich gerne persönlich zu Ausbildung, Zeitaufwand und Voraussetzungen.