Online-Kurs · zertifiziert
Der zertifizierte Psychologische Berater
Fortbildung per Online-Kurs für deinen beruflichen Erfolg.
Die Ausbildung zum Psychologischen Berater bereitet dich auf deine berufliche Tätigkeit im beratenden Gesundheitsbereich vor. Im Unterschied zum Heilpraktiker für Psychotherapie richtet sich diese Ausbildung nicht an Therapeuten, sondern an Coaches und Berater, deren Tätigkeit auf dem Gebiet der Prävention liegt.
Psychologische Berater bieten Unterstützung bei persönlichen Themen wie Beziehungsproblemen, Stressbewältigung, Selbstwertgefühl, emotionalen Schwierigkeiten, Karriereentscheidungen, Lebensübergängen und anderen alltäglichen Herausforderungen.
Im Vergleich zu langfristigen Therapien konzentrieren sie sich häufig auf kurzfristige Beratungssitzungen – mit praktischen Ratschlägen, Techniken und Werkzeugen. Sie bieten einen sicheren Raum, üben Empathie und Verständnis aus und ermutigen ihre Klienten, die eigenen Ressourcen zu nutzen.
- Dauer
- 6 Monate
- Einstieg
- Jederzeit mit neuem Thema
- Grundausbildung
- Selbststudium
- Basiskurs
- Online & live
- wechselnd dienstags oder donnerstags abends
Unsere Ausbildung
Zwei Bereiche, ein klarer Weg
Eine einführende Online-Grundausbildung im Selbststudium erklärt dir die rechtlichen und psychologischen Hintergründe und die ersten Schritte der Selbständigkeit.
Danach bist du berechtigt, den Online-Basiskurs zu besuchen. Er gibt dir die praktischen Fähigkeiten an die Hand, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten – in vier Modulen online und live.
- 01
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
Aufbau einer empathischen, wertschätzenden und authentischen Beratungshaltung und starke Kommunikationstechniken.
- 02
ACT-Kurs
Acceptance and Commitment Therapy – Methoden zur Förderung von Achtsamkeit, Akzeptanz und werteorientiertem Handeln.
- 03
Systemische Aufstellungsarbeit
Verständnis und Techniken der Sichtbarkeit von Beziehungs- und Familiensystemen sowie deren Dynamiken.
- 04
Suchtprävention
Grundlagen zur Erkennung, Prävention und Beratung bei suchtbezogenen Problematiken.
Häufige Fragen
Psychologische Beratung, Ausbildung und berufliche Anwendung
Ein psychologischer Berater begleitet Menschen in belastenden Lebenssituationen, bei persönlichen Herausforderungen, Entscheidungsfragen oder Veränderungsprozessen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche, Orientierung, Ressourcenaktivierung und lösungsorientierte Unterstützung.
Psychologische Beratung ist keine Psychotherapie. Sie richtet sich in der Regel an psychisch gesunde Menschen oder an Menschen in Lebenskrisen ohne behandlungsbedürftige psychische Erkrankung. Ziel ist es, Klientinnen und Klienten dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu entwickeln, Klarheit zu gewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
Ein psychologischer Berater unterstützt Menschen zum Beispiel bei:
- Stress und Überforderung
- beruflichen oder privaten Konflikten
- Entscheidungsfragen
- Selbstwertthemen
- Kommunikationsproblemen
- Beziehungsthemen
- Trauer und Abschied
- Neuorientierung
- persönlichen Krisen
- Veränderungsprozessen
Dabei arbeitet er mit Gesprächsführung, aktivem Zuhören, Fragetechniken, Ressourcenarbeit und strukturierten Beratungsprozessen. Die Beratung ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Der wichtigste Unterschied liegt im Tätigkeitsbereich. Psychotherapie behandelt psychische Störungen mit Krankheitswert, zum Beispiel schwere Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Suchterkrankungen oder Psychosen.
Psychologische Beratung unterstützt Menschen bei Lebensfragen, Krisen, Konflikten und persönlichen Entwicklungsprozessen, ohne psychische Erkrankungen zu behandeln. Wer psychische Erkrankungen therapeutisch behandeln möchte, benötigt eine entsprechende Heilerlaubnis, zum Beispiel als approbierter Psychotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker für Psychotherapie.
Für psychologische Berater ist diese Abgrenzung besonders wichtig, weil sie rechtliche Sicherheit schafft und professionelles Arbeiten ermöglicht.
Die Berufsbezeichnung ist in Deutschland nicht staatlich geschützt. Es gibt keine einheitlich geregelte staatliche Ausbildung und keine staatliche Abschlussprüfung.
Gerade deshalb ist eine fundierte Ausbildung wichtig. Sie sollte nicht nur Methoden vermitteln, sondern auch rechtliche Grundlagen, Gesprächsführung, Beratungsprozesse, Krisenerkennung und die klare Abgrenzung zur Psychotherapie behandeln.
In der Regel brauchst du keine medizinische oder psychologische Vorbildung. Wichtig sind Interesse an Menschen, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.
Geeignet ist die Ausbildung besonders für Menschen, die andere professionell begleiten möchten – beruflich, nebenberuflich oder als Ergänzung zu einer bestehenden Tätigkeit im Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- oder Coachingbereich.
Für Menschen, die professionell beratend arbeiten oder ihre Gesprächskompetenz erweitern möchten. Besonders interessant ist sie für:
- Coaches
- Trainerinnen und Trainer
- Heilpraktiker:innen
- Heilpraktikeranwärter
- pädagogische Fachkräfte
- Gesundheitsberufe
- Führungskräfte
- Personalverantwortliche
- Sozialberufe
- Entspannungstrainer
- eigene Beratungspraxis
Auch Quereinsteiger können profitieren, wenn sie sich ernsthaft mit Beratung, Kommunikation und persönlicher Entwicklung beschäftigen möchten.
Ja, wenn sie interaktiv aufgebaut ist. Besonders wichtig sind Live-Unterricht, praktische Übungen, Fallbeispiele, Austausch in der Gruppe und Feedback durch erfahrene Dozenten.
Reine Selbstlernkurse vermitteln häufig Wissen, ersetzen aber nicht die praktische Erfahrung im Beratungsgespräch. Eine gute Online-Ausbildung verbindet Theorie, Übung und Reflexion.
Ja, wenn sie klare Inhalte, qualifizierte Dozenten, praktische Übungen und nachvollziehbare Lernziele bietet. Entscheidend ist nicht der Ort des Unterrichts, sondern die Qualität der Ausbildung.
Achte darauf, dass auch Grenzen, Verantwortung, Ethik und rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt werden. Gerade in der psychologischen Beratung ist professionelle Haltung genauso wichtig wie Technik.
In einer fundierten Ausbildung lernst du unter anderem:
- Grundlagen der psychologischen Beratung
- professionelle Gesprächsführung
- aktives Zuhören
- Fragetechniken
- Beratungsphasen und Prozessgestaltung
- Ressourcenarbeit
- Krisen erkennen und einordnen
- schwierige Gesprächssituationen
- Nähe und Distanz
- Selbstreflexion
- rechtliche Grundlagen
- Abgrenzung zur Psychotherapie
- Ethik und Verantwortung
- klientenzentrierte, lösungsorientierte und systemische Methoden
Ziel ist, Beratungsgespräche sicher, strukturiert und verantwortungsvoll führen zu können.
Coaching ist häufig ziel-, leistungs- oder lösungsorientiert und wird oft im beruflichen Kontext eingesetzt. Psychologische Beratung kann breiter angelegt sein und auch persönliche Belastungen, Beziehungsthemen, Lebenskrisen oder emotionale Herausforderungen einbeziehen.
Die Grenzen sind in der Praxis teilweise fließend. Beide Bereiche dürfen jedoch keine psychischen Erkrankungen behandeln, wenn keine entsprechende Heilerlaubnis vorliegt.
Nein. Ohne Heilerlaubnis dürfen keine psychischen Erkrankungen mit Krankheitswert behandelt werden – zum Beispiel Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen oder Psychosen.
Treten im Beratungsgespräch Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Erkrankung auf, sollte an einen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie verwiesen werden. Eine gute Ausbildung vermittelt deshalb auch Warnsignale und Grenzen der Beratung.
Ja, grundsätzlich schon – solange du dich im erlaubten Bereich der Beratung bewegst und keine Psychotherapie anbietest.
Wichtig sind eine klare Außendarstellung, rechtssichere Formulierungen, transparente Angebote und eine eindeutige Abgrenzung zur Heilkunde. Begriffe wie Therapie, Behandlung oder Diagnose sollten ohne entsprechende Erlaubnis vermieden werden.
Die Dauer hängt vom Ausbildungsmodell ab. Durch unsere kleinen Gruppen können wir dir den Abschluss schon in 7 Monaten ermöglichen.
Entscheidend ist nicht nur die Dauer, sondern die Tiefe der Ausbildung: ausreichend Raum für Übung, Selbsterfahrung, Fallarbeit, Feedback und rechtliche Grundlagen. Beratung lernt man vor allem durch praktisches Üben.
Die Kosten unterscheiden sich je nach Umfang, Unterrichtsform und Betreuung. Günstige Selbstlernkurse sind oft weniger praxisnah, umfangreichere Ausbildungen mit Live-Unterricht, Übungen und Feedback bieten mehr Begleitung.
Prüfe, welche Leistungen enthalten sind: Unterrichtsstunden, Skripte, Aufzeichnungen, Praxisübungen, Supervision, Fallbesprechungen, Zertifikat und persönliche Betreuung.
Ja, viele psychologische Berater starten nebenberuflich, um erste Erfahrungen zu sammeln, ein Angebot aufzubauen und die eigene Zielgruppe zu finden.
Auch nebenberuflich gelten klare Anforderungen: seriöse Außendarstellung, rechtliche Abgrenzung zur Psychotherapie, Datenschutz, Schweigepflichtvereinbarungen, transparente Preise und professionelle Dokumentation.
Mögliche Beratungsthemen sind zum Beispiel:
- Stressbewältigung
- Selbstwert stärken
- Entscheidungsfindung
- Kommunikation verbessern
- Konflikte klären
- berufliche Neuorientierung
- Umgang mit Veränderungen
- Trauerbegleitung (nicht-therapeutisch)
- Beziehungsthemen
- persönliche Entwicklung
- Resilienz
- Achtsamkeit
- Ressourcenaktivierung
- Zielklärung
Wichtig ist, die Angebote so zu formulieren, dass sie nicht wie die Behandlung psychischer Erkrankungen wirken.
Ohne Heilerlaubnis darfst du keine Psychotherapie, keine Behandlung psychischer Erkrankungen und keine Diagnostik im medizinisch-therapeutischen Sinne anbieten. Nicht geeignet sind Formulierungen wie:
- Depression behandeln
- Angststörung therapieren
- Trauma heilen
- psychische Erkrankungen diagnostizieren
- Therapie bei Burnout
- Behandlung von Persönlichkeitsstörungen
Stattdessen sollten Angebote beratend, präventiv und ressourcenorientiert formuliert werden, zum Beispiel: Stressbewältigung, Lebensberatung, Konfliktklärung oder Unterstützung in Veränderungsprozessen.
Menschen professionell begleiten
Der Einstieg ist jederzeit mit Beginn eines neuen Themas möglich.